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Geschichtliches zum Ortsteil:

Johann Eden schreibt, daß nach vorsichtigen Vermutungen Upjever noch um 1450 Bauernland war. Sicher ist, daß die beiden ersten Häuptlinge Edo Wimeken d. Ä. und Sibet Lübben dort begütert waren. Der Entstehung des Namens wird von Hans Friedrichsen wie folgt gedeutet: Friesisch: = hiaf, hef, hjäf, hief = das Gestade, Marschenkante, upheef = auf dem Marschenrande, oberhalb des Gestades. Wie Jever = am Meer, am Wattenrand, up = oberhalb.

Eden hält es für denkbar, daß in Upjever bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts  7 Bauernhöfe bestanden. Fräulein Maria hat veranlaßt, den heute vorhandenen Busch anzulegen. Nach umfangreichen Anpflanzungen von Eichen und Buchen zwischen 1740 und 1750 wurde 1841 der Vorwerksbetrieb eingestellt und alles verfügbare Land mit Bäumen bepflanzt.

Eine bedeutsame Veränderung des Ortsteils trat ein als die NS-Regierung 1935 die Weisung zum Bau eines Flugplatzes erteilte. Die Verhandlungen mit den Landeigentümern gingen schnell voran und schon am 1. Mai 1936 übernahm die Luftwaffe den Fliegerhorst. Durch den Bau von Wohnhäusern an der Betonstraße für das Personal stieg die Bevölkerungszahl von Upjever, die sich seit frühen Zeiten kaum verändert hatte.

Text: Alfred Amman aus “75 Jahre Heimatverein”

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