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Seinen Namen erhielt dieser Ortsteil nach der 1561 vom „Braunen Berg” (Upjever) versetzten Mühle, einer Bockwindmühle nach hier. In den 200 Jahren nach Errichtung der Mühle ist in der Heide wenig passiert. Erst die 1871 erbaute Eisenbahn brachte einen Wandel. Billiges Bauland veranlaßte viele Werftarbeiter, hier ein Haus zu bauen. Zur Versorgung der Einwohner entstanden Geschäfte, 1910 wurde die Schule erbaut. Die Gründung der Großgemeinde Östringen 1933 mit Schortens als Mittelpunkt erforderte eine größere Verwaltung. 1936 wurde das inzwischen mehrfach vergrößerte Rathaus gebaut, nachdem die Gemeinde für diesen Zweck von Johann Warner kostenlos ein Grundstück überlassen wurde. Damit wurde der Verwaltungssitz der Gemeinde Schortens nach Heidmühle verlagert. Die Einwohnerzahl in Heidmühle stieg schnell an, speziell als die Olympia Werke sich 1948 in Roffhausen ansiedelten, und überstieg schon in den 60er Jahren die von Schortens.
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