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Addernhausen ist kein eigentliches Bauerndorf. Es gibt hier keine Voll- oder Halberben sondern nur Häuslingsstellen verschiedener Größe. Drei Landhäuslinge werden im Erbregister von Claus Klinge im Jahr 1587 erwähnt. Sie stehen aber nicht unter den Höfen, von denen der Landesherr Roggen, Heu und Speck zu fordern hatte. Es fehlte den Bauern an „Grase” nähmlich Marschland, was nicht ausschloß, daß einzelne in der Marsch Stückländereien erwarben. Die Herkunft des Namens ist leider ungesichert. Hans Friedrichs führt an: ad, od ist im friesischen = Spitze, auf Helgoland die Spitze der Düne. Hier liegt die Bedeutung = Landspitze der Geest in die Ostmarsch Jevers nahe. Addernhausen hat sich nach der ersten urkundlichen Erwähnung von 1587 nur langsam entwickelt. Nach 200 Jahren sind nur 3 Häuser hinzugekommen. Im 18. Jahrhundert gab es 4 Fischteiche und zwar: das Schafsmeer, das Holländer Meer, das Neue Meer und das Addernhauser Meer. Für das Jahr 1798 wird von von einem Fang von 802 Karpfen und einer ansehnlichen Zahl großer und kleiner Hechte berichtet. Von 1841 - 1866 erfolgte die Besiedelung der Feldkämpe an dem neuen Weg nach Rahrdum. Mit dem Aufkommen des Kunstdüngers um 1900 konnte die Landwirtschaft wesentlich erfolgreicher arbeiten. Es entstanden geräumigere friesische Bauernhäuser. Mit dem Aufkommen der Werft in Wilhelmshaven bauten viele der dort Beschäftigten südöstlich des Weges Siebethshaus - Upjever Wohnhäuser. Seit 1885 nennt man dieses Gebiet Oestringfelde. In den Jahren 1938 /39 entstand die Siedlung Waldschlößchen, deren Name von einer nahen Gastwirtschaft übernommen wurde. Wie auch in Upjever entstand diese Siedlung zur Unterbringung der auf dem 1936 in Betrieb genommenen Fliegerhorst-Beschäftigten und deren Angehörigen.
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