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Die Mühle

Reformierte Kirche

Geschichtliches zum Ortsteil:

Die Bedeutung des Namens ist unklar. Man kann ihn ableiten von Acco-heim (= Heim des Acco) oder von Achem (= Heim an der Ac, einem Gewässer, dass in die Maadebucht mündete). Einst Hafen an der ehemaligen Maadebucht. In der Nähe der Kirche fand man Spuren einer Sielanlage. Die Gründung der ersten Accumer Kirche durch den Erzbischof Ansgar von Bremen (831 - 865) ist nicht erwiesen, gilt aber als wahrscheinlich. Diese erste Kirche die vermutlich aus Holz war, wurde später durch eine steinerne abgelöst, die während der Häuptlingszeit als Festungskirche diente. 1719 ist an der Stelle der alten, baufällig gewordenen Friesenkirche unter der Regierung des Grafen Anton II. von Aldenburg die jetzige Kirche erbaut worden. Die Kirche zu Accum war die Hauptkirche der Herrlichkeit Kniphausen. Accum und Fedderwarden, die in alter Zeit zum Hause Knypens gehörten, und Sengwarden, das dem Hause Inhausen unterstand, bildeten vereint die Herrlichkeit Kniphausen. Diese wurde am 1. August 1854 von dem damaligen Landesherrn, dem Reichsgrafen Gustav Adolf Bentink für etwa 6 Millionen Mark an den Großherzog von Oldenburg übertragen. Zur früheren politischen Gemeinde Accum gehörten: Bungerei, Edoburg, Memmhausen, Mennhausen, Ollacker, Pingelei und Langewerth, dass 1938 zu Wilhelmshaven gelangte.

Text: Alfred Amman aus “75 Jahre Heimatverein”

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