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Geschichtliches zum Ortsteil:

Altes Bauerndorf auf dem Geestrand gegen die Marsch. Der Name taucht im 16. Jahrhundert in Erbregistern und Erbstreitigkeiten in der Schreibweise „Ostin, Oestym, Oistium, Ostien und schließlich Ostym” auf. Ostien und auch Ostiem sind in der Landesvermessung von 1841 erhalten. Die Deutung des Namens ist nicht gesichert. Der Stamm Ost scheint die Himmelsrichtung zu bedeuten. Man kann aber auch, eine Trübung voraussetzend, in Ost einen Personennamen suchen. Es gibt einen einheimischen Personennamen oje, sprich Ö; davon kommt der Familienname Oyen, sprich Öen. Klein-Ostiem: Namenserklärung siehe Groß-Ostiem. 1587 aus 7 Höfen bestehend, in einer Riege auf dem Übergangsboden zur südlich gelegenen Marsch gelegen. In der Mutterrolle trägt der Weg die Bezeichnung Kirchweg (heute Klein-Ostiemer-Weg).

Text: Alfred Amman aus “75 Jahre Heimatverein”